Geschichte - Wirtshaus zur Markthalle

Das „Wirtshaus zur Markthalle“ hat als Wirtschaft eine lange Geschichte. Sie lässt sich bis in das 17. Jahrhundert verfolgen. Das Haus hiess damals „Zur Roten Rose“. Das Wirtshausschild der „Roten Rose“ war noch bis ca. 1882 vorhanden. Die Besitzer der Liegenschaft sind bis ins Jahr 1788 lückenlos bekannt.

Die „Markthalle“ war stets eine populäre Beiz, wo man über gesellschaftliche und politische Grenzen hinaus immer gerne einkehrte. Die Bezeichnung „Beiz“ (österreichisch Beisl, süddeutsch Boitz) stammt aus dem Jiddischen „bajis“ und bedeutet nichts anderes als Haus. Das Wort „bajis“ kommt aus dem Hebräischen „beijt“.

Traditionellerweise wurde die Wirtschaft in Kombination mit einer Metzgerei betrieben. Der letzte Besitzer, der bis 1978 in dieser Kombination die Betriebe führte, war Fritz Heimann. Der Spruch „Bem Heime esch me deheime“, dürfte noch den einen oder anderen Zofingerinnen und Zofingern bekannt sein. Seit 1978 befindet sich Liegenschaft im Besitze der Familie Roth, die anstelle der Metzgerei das „Chäslädeli“ führt.